Törn 2026 Die Inseln des Dodekanes
14.04.2026
15.04.2026
16.04.2026
17.04.2026
18.04.2026
19.04.2026
20.04.2026
21.04.2026
22.04.2026
23.04.2026
24.04.2026
Mit teilweise bis zu 35 kn Wind in Böen und deutlich über 8 kn Fahrt durchs Wasser, rauschen wir
raumschots Richtung unseren Lieblingshafen Ormos Marathokampou. Oh - wie wir die Fahrt ge-
niessen! Wir freuen uns über die Bilderbuchatmosphäre und dass wir keine Termine mehr haben. So
schön, wieder hier zu sein.
Abends gehen wir mit anderen Seglern noch in ein Restaurant. Der Wirt kennt uns noch vom letzten
Jahr. Es gibt nur eine kleine Auswahl auf der Karte, da noch Vorsaison.
Mit einer gebürtigen Russin sprechen wir über den Ukrainekrieg. Ihre Meinung
ist, dass es immer 2 bei einem Streit gibt…. Ausserdem zeigt sie uns noch
Johannesbrotbaumfrüchte und erinnert mich daran Kaffee aus Zikorie zu probie-
ren.
Glücklich wieder angekommen.
Schön hier!
Ca. 19.30 Uhr kommen wir bei
unserem Boot auf der Werft in
Karlovasi an.
Wir haben nur eine Segelreise-
tasche dabei. 22 kg hat sie. 20 kg
davon sind Ersatzteile und an-
derer Bootskram.
Unsere Kleidung lassen wir immer
auf dem Boot.
Alles ist trocken geblieben.
Es ist und riecht kein bisschen
feucht.
Wir sortieren unsere mitgebrachten Sachen ein und planen unsere Arbeiten für die nächsten Tage auf der Werft.
Die Werft hat über den Winter den unteren Teil des Ruderblattes nachträglich noch mit Epoxianstrich versehen
und das Bohrloch in der unteren Kante verschlossen. Im Ruderblatt stand im Herbst etwas Wasser, welches jetzt Zeit
hatte abzufliessen.
Abends gehen wir in eine Bar direkt an der Hafenkante Abend essen. Es gibt nur eine Art griechische Hamburger
und Salat. Wir nehmen beides. Der Salat hat sehr viel Mayonnaise. In der Nacht wird mich das viele Fett noch
wach halten.
Martin geht gleich ans Polieren des Edelstahls.
Ich kaufe ein, so dass wir uns Abends selbst bekochen können. Ausserdem lasse ich mir das Paket mit F2
Produkten, welches ich zur Werft direkt habe liefern lassen, aushändigen.
Ich muss das Ruder und die Stellen unter den Pflöcken, auf denen das Boot auflag und den Boden des Kiels,
noch mit dem neuen Antifouling behandeln.
Ich frage die Werft, ob wir übers Wochenende in den Kran dürfen. Das vereinfacht für mich viel, denn dann
muss ich nur einmal die Farbbüchsen aufmachen und anrühren.
Wir bekommen unsere neue Ankerkette.
Statt wie bisher 50 m (davon die letzten 5 m ziemlich verrostet) haben wir jetzt künftig 80 m zur
Verfügung. Ich muss aber gestehen, dass wir die ersten 30 m sehr sorgfältig in den Ankerkettenraum
fallen lassen mussten, damit die Kette keine Häufchen bildet.
Mal sehen wie das in der Praxis noch wird. Notfalls müssen wir wieder ein paar Meter abschneiden.
Allerdings habe ich noch die Hoffnung, dass die Kette im nassen Zustand leichter in den Ankerketten-
raum fällt.
Jedenfalls haben wir die Kette jetzt wieder schön markiert. So dass alle 10 m uns die Farbe der
Markierung sagt, wieviel Meter jetzt genau draußen sind.
Es ist Samstag und die Werft
hängt uns am frühen Nachmittag
in den Kran.
Ich wasche sogleich die zu be-
handelnden Flächen mit einem
Spezialreiniger ab. Danach
streiche ich einen Zweikomponen-
tenprimer auf.
Der ist viel einfacher zu verstreichen,
als der letzte Primer vom Herbst.
Allerdings deckt er nicht so schön
und er ist viel heller.
Abend als es gerade schon dämmrig
wird, bringe ich die 2. Lage - das
Adhesive Coat von F2 auf.
Morgen früh kann dann die
3. Lage gestrichen werden und
Montag können wir dann ins
Wasser.
Alexander dichtet uns noch eine
Fuge am Heck mit Silikon ab. Seine
Fugen werden wirklich schön.
Irgendwann stehen relativ viele Männer dabei und sehen mir beim Streichen zu.
Aris sagt: „Ich weiss gar nicht, wo ihr immer eure Frauen herkriegt. Die können schaffen!“
Noch vor dem Frühstück streiche ich noch die
Stellen mit dem Top Coat.
Martin assistiert mir und schleift immer eine
Palette dorthin, wo ich sie gerade benötige…
Die Stellen mit dem neuen Primer werden jetzt
insgesamt viel heller - also weisser als die alten.
Das ist aber nur ein optisches Thema. Ausserdem
ist das Unterwasserschiff bekanntlich im Wasser
und insofern ist die Optik sowieso egal.
Wir hoffen jedenfalls, dass uns der F2 Anstrich
mindestens die 5 versprochenen Jahre hält.
Die Werft
will uns um
10 Uhr im
Wasser ha-
ben. Von uns
aus gerne!
Um 12 Uhr
sind wir dann
tatsächlich
drin.
Die Seeven-
tile werden
noch auf Dich-
tigkeit gecheckt.
Dann gehts los.
!
Wir haben strahlend schönes Wetter und es ist nahezu windstill.
Also wasche ich alle unsere Kissenbezüge und die messingfarbenen Auflagen auf unseren Polstern.
Beim improvisierten Aufhängen an der Genuaschot wird mir wieder bewusst, dass ich nicht im Kurzurlaub bin
und wie schön das für mich ist. Der letzte Rest an Feuchtigkeit weicht dann schließlich über Nacht im Boot aus
den Kissenbezügen.
Wir kaufen Trinkwasser in Flaschen (in unserem Tank haben wir vor Verlassen des Bootes Silberionen eingefüllt,
sodass das Wasser nicht so schnell veralgt) und beschließen Abends Patitirigarnelen zu kochen (Spaghetti mit
Garnelen und viel Knoblauch). Als wir auf dem Rückweg beim Hafenmeister vorbeilaufen fragt er uns, ob wir
mit ihm und einem anderen Paar zusammen grillen möchten. Ja wollen wir! Also läuft Martin nochmals zu dem
Lädele und kauft tiefgekühlte Hühnchenspieße ein. Den Hähnchenblock (ca. 10 Spieße) bekomme ich natürlich
nicht so schnell aufgetaut - also würze ich den ganzen Block und stelle noch eine Art Griechischen Salat her.
Wir sitzen also beim Apero als noch 3 weitere Segler auftauchen und eingeladen werden.
Es wird ein geselliger Abend mit allerhand Anekdoten.
Ein Holländer erzählt uns, dass er vor 3 Jahren sein Segelboot in Marmaris zu einem erstaunlich guten Preis
verkaufen konnte. Die Käuferin sagt, dass sie an solchen Booten interessiert sei. Er geht im Folgejahr wieder
auf die Suche nach einem neuen Boot für sich. Er findet zwei und kauft das eine für sich und fragt die damalige
Käuferin, ob sie noch an einem solchen Boot interessiert sei. Ja - ist sie. Es muss aber nach Marmaris gesegelt
werden. Das nimmt er auf sich und segelt es von Korfu nach Marmaris. Irgendwann erhält er einen Anruf von
der griechischen Polizei. Man hätte sein Boot gefunden?! Später stellt sich die damalige Käuferin als Strohfrau
heraus. Die Boote sind nach der Eigentumsübertragung komplett leergeräumt worden, um Flüchtlinge in die
EU zu transportieren….
Wir testen den Dinghimotor. Er springt sofort an und Martin macht eine Probefahrt in der Hafeneinfahrt.
Als er zurückkommt, ist der Motor richtig heiss und dampft.
Wir vermuten, dass der Impeller kein Kühlwasser gefördert hat. Ohje - hoffentlich haben wir jetzt kein
Problem damit.
Wir sagen dem Hafenmeister, dass wir einen Techniker benötigen, der den Suzukimotor gründlich wartet
und auf evtl. Schäden checkt. Angeblich will der Techniker bereits morgen Mittag kommen….
Wir sind ziemlich zerknirscht, denn bisher war der Motor sozusagen die Zuverlässigkeit in Person.
Lediglich Martin liebäugelt schon lange mit einem elektrischen Motor. Deswegen habe ich ihn schon
lange im Verdacht, den Außenborder etwas stiefväterlich zu behandeln. Wir diskutieren die Situation -
das Wetter ist kalt und windig - und kommen zu dem Schluss, einen elektroangetriebenen Außenborder
zu kaufen. Der Vorteil ist, dass dieser sehr leicht ist und ich ihn auch anlassen kann. Bei dem Verbrenner
fehlt bei mir einfach immer der Schwung. Und weil wir gerade im Kaufrausch sind und Martin bald Geburts-
tag hat, bestellen wir noch eine Baby Tylor Gitarre nach Samos.
Ich werde am 27.04.2026 nochmals kurz aus familiären Gründen nach Hause fliegen und Martin 2 Wochen
hier auf dem Boot alleine lassen. Man muss ihn sicher nicht bedauern. Es wird hier für ihn schön sein.
Aber klar - eine kleine Liste haben wir schon, was er alles in dieser Zeit noch auf dem Boot erledigen kann.
Achja und und den Suzukimotor möchten wir gerne trotzallem wieder repariert zurück haben, falls die Reparatur
überhaupt möglich ist. Dann haben wir vorläufig ein Backup.
Da ich am 27.04. nochmals für 2 Wochen nach Hause fliegen werde, wasche ich heute unsere
Wäsche, die sich seither angesammelt hat. Zum Beispiel beziehe ich die Betten ja immer frisch
wenn wir anreisen und es gibt immer ein paar gebrauchte Handtücher noch an Bord.
Ausserdem befüllen wir die Frischwassertanks mit Reinigungsmittel. Das haben wir zuletzt vor
2 Jahren gemacht und wir finden, dass dies wieder einmal sinnvoll sein könnte. Es soll 24 h stehen….
Damit haben wir eine wunderbare Ausrede für einen Restaurantbesuch. Wir gehen also Abends
essen und machen anschließend einen Filmabend für uns beide an Bord.
25.04.2026
Der Tag ist ziemlich bedeckt. Wir lassen das Wasser mit dem
Reiniger ab und spülen mehrmals mit frischen Wasser.
Ich sitze an der Homepage und befestige außerdem provi-
sorisch die Schutzplane über dem Dinghi. Dann muss das
in der Sonne nicht so garen bis ich wieder komme.
Es fällt mir schon ein bisschen schwer, von hier zu gehen.
Hier ist einfach Urlaubsstimmung spätestens seit wir nicht
mehr auf der Werft stehen.
Abends wollen wir noch in den Nachbarort zu Fuß laufen.
Dort ist ein tolles Restaurant mit wirklich besonderer, neuer
kreativer griechischer Küche.
Wenn ich aus Deutschland zurückkomme, werden wir ver-
mutlich keine Muße mehr haben, dorthin zu wandern.
Eine Seglerin eines Nachbarbootes will uns begleiten.
Wie schon im letzten Jahr kann ich den alten Fischer unter den
Bäumen beobachten, wie er seine Angelleinen sortiert. Zenti-
meter für Zentimeter fährt er mit den Fingern ab und löst
kleine Verunreinigungen oder Knötchen.
Er scheint endlos Zeit zu haben…
Hier wird man wirklich entschleunigt und zufriedener.
Der Tag ist relativ ungemütlich und wir sitzen die meiste
Zeit im Boot. Wir haben zeitweise sogar kurz die Heizung an.
Abends sitzen wir wieder mit den Holländern beim Hafen-
meister zusammen.
Die geben allerhand Anekdoten von sich. Einer bietet Kojen-
charter auf einem Catamaran an.
Ein Deutscher ist auch dabei, der Kanus und Canadier aus
Holz selbst baut und auch Kurse dazu gibt.
Alles ohne Leim oder Nägel…
In der Seglergemeinde lernt man immer wieder tolle,
interessante Menschen mit interessanten Geschichten
kennen….
:-)
Marina Ormos
von oben
Marina Ormos bei Nacht
27.04.2026
Ich fliege zurück, um mich für 2 Wochen in Deutschland aufzuhalten. Sehr wehmütig reise ich ab.
11.05.2026
Endlich ist es wieder soweit.
Ich reise wieder zu meinen Liebsten an. Martin und dem Boot :-))
Abends um 19 Uhr komme ich in der Marina Ormos wieder an.
Verrückt, wie hier die Saison mit Touristen zwischenzeitlich angelaufen ist.
12.05.2026
13.05.2026
14.05.2026
Wir testen den neuen Elektroaussenborder :-)
Endlich bin ich autark. Das Teil lässt sich auch von mir starten.
Morgen wollen wir uns
Richtung Dodekanes auf-
machen.
Vorher wird nochmals alles
gewaschen und proviantiert.
So sieht ein zufriedener Skipper aus unter Segeln :-))
Unterwegs zur Insel Agathonisi 20 sm südöstlich von Ormos.
Das erste Mal in dieser Saison ankern und dann gleich mit
Heckleinen.
Wir kommen in der Bucht von
Agathonisi an. 3 militärische Schnell-
boote beäugen uns bei der Einfahrt.
Alle haben ein Maschinengewehr auf
dem Bug stehen. Am Steg liegt noch
ein größeres Schnellboot und ein
großes Militärschiff. Fotografiert habe
ich die natürlich nicht. Dem großen
Schiff am Steg wollen wir natürlich
beim Schwojen oder mit dem Bug-
anker nicht zu nahe kommen. Deshalb
entscheiden wir uns, für Buganker
und langen Heckleinen an Land auf
der gegenüberliegenden Seite.
Wir haben Glück und der Skipper von
einem Cat neben uns, bringt uns eine
Heckleine aus. Den Rest machen wir
dann alleine.
t
15.05.2026
Es wird übernächste Nacht starken Südwind haben und morgen wenig
Wind. Also entscheiden wir, uns nach Lipsy zu begeben.
Vorher helfen wir unserem Nachbarn noch, sich von seinen Heckleinen
zu befreien.
Wir stellen fest, dass es zu umständlich ist unsere Ankerkette zu bergen.
Es bilden sich Häufchen, die von uns ständig umgeworfen werden müs-
sen. Da auch unter Wind und Welle dieses Manöver zügig von statten
gehen sollte, diskutieren wir anschließend Lösungswege.
Mit schönem + passendem Wind erreichen wir Lipsy Marina.
Die ist schon ganz schön voll Abends um halb sechs.
Kein einziges Charterboot ist dabei.
16.05.2026
Morgens beim Frühstück erleben wir schon wieder Hafen-
kino mit hohem Unterhaltungswert.
Ein Boot mit italienischem Ehepaar rast in den Hafen, lässt
den Anker fallen und zielt in eine Parklücke. Leider hat der
Anker aber keine Chance zu halten, so dass das Manöver
von vorn beginnen muss. Aufgrund der hektischen Art wird
dann der Anker über die Ankerketten diverser Boote gezogen.
Die Freude ist groß - viele Eigner stehen auf ihrem Bug und
schauen fassungslos zu.
Der Skipper hat aber sogleich ein Besteck griffparat, welches
er zügig einsetzt, um seinen Anker von der fremden Kette
zu befreien. Wir vermuten, dass ihm das wohl öfters passiert.
Ich gehe in den Ort und prüfe die Möglichkeiten die hießige
Wirtschaft anzukurbeln. Vorher machen wir uns an bzw. in
unserem Ankerkasten zu schaffen. Wir haben uns eine provi-
sorische Lösung erdacht. Wir werden die Abtrennung der
Kettenumlaufrolle und Kettenkasten mit einem Holzbrett er-
höhen, sodass die sich bildenden Häufchen nicht nach vorne
zu der Umlenkrolle fallen können. Ein kleineres Brett haben
wir noch an Bord, welches Martin nun zurechsägen wird.
Gesagt getan - als ich von meiner Erkundungstour wieder
zurückkomme, können wir das Brett gemeinsam montieren.
Gleich darauf kommt ein Einhandsegler neben uns. Natürlich
helfen wir ihm jetzt beim Ausbringen der Heckleinen.
Als Dankeschön holt er uns Abends ab mit seinem Dinghy, um ins Restaurant
zu fahren. Er ist Unternehmer und kommt aus einer 1400 Seelen Gemeinde aus
Deutschland. Er scheint ziemlich heimatverbunden zu sein und geht immer 3 wochen-
weise aufs Boot. Häufig mit seinen Freunden aus seinem Dorf. Vor ca. 6 Jahren hat er
mit einem Kumpel eine größere Fahrradtour unternommen. Eines Morgens hat er diesen
Kumpel tot im Bett in seinem Hotelzimmer vorgefunden. So etwas will man eigentlich nie
erleben. Er hat dann dessen Familie über den Tod informieren müssen. Seither hat er sein
Leben drastisch anders ausgerichtet. Er hat dabei festgestellt, dass seine Angestellten
durchaus Verantwortung übernehmen können und dass man Aufgaben delegieren kann.
Wenn er auf dem Boot ist, gibt es Morgens um 8 Uhr immer ein Teammeeting. Insofern
ist er noch immer über alles informiert und entscheidet mit.
Abens gehen wir in das ehemals einzige Restaurant. Wir essen alle geschmorte Ziege
mit Pommes und vorher Tsaziki und frittierte Aubergine.
Der Kellner kann sehr gut deutsch. Wir sprechen ihn darauf an und erfahren, dass er eine deutsche Mutter hat, die sich hier vor 30 Jahren in den Wirt
des Restaurants verliebt hat und dann hängen geblieben ist. Wie schön - eigentlich. Wir fragen, was man denn hier so macht, wenn es gerade keine
Segelsaison ist. Ja - der Opa hätte ja seine Ziegen… - aber man müsse halt warten auf die nächste Saison. Die ganze Insel hat insgesamt nur 90 Einwohner!!
Dafür aber 10 - 12 Kapellen, die alle einmal jährlich von außen frisch getüncht werden.
Das wird wohl das Schicksal diverser Insulaner sein. Warten auf die nächste Saison.
Dann erscheint der „Hafenmeister“, der uns mitteilt, das morgen ein griechischer
Minister hier mit Boot erscheinen wird, so dass unser Platz benötigt wird. Es heisst,
dass es ausreicht, wenn wir Vormittags irgendwann ablegen.
Da Martin gerade gefühlt sämtliche Werkzeuge ausgepackt hat, ersetzt er auch noch
ein Schnappschloss eines Hängeschranks.
Hier das neue Provisorium. Wer weiß wielange es
sich halten wird:-))
Abends gehen wir nach dieser erfolgreichen
Reparatur in ein Restaurant.
Die Fischer an Land sortieren eigentlich immer entweder ihre Fische oder ihre Netze.
Es hat tatsäch-
lich kurz ge-
regnet.
17.05.2026
Wir haben noch nicht einmal gefrühstückt, da erhalten wir die Information hier weg zu müssen. Der griechische Minister und ein anderes
Boot und überhaupt Zeitdruck….
OK - wir wollen nicht so sein und ich mache mich schnell auf, unseren Müll abzugeben und diverse Einkäufe zu tätigen. Dies wird allerdings
ein kompletter Fehlschlag. Es ist Sonntag und Nebensaison. Außer dem Bäcker hat kein Geschäft auf. Letztlich ist es für uns egal. Wir
haben noch genügend Vorräte. Ich hätte im Prinzip alles gestern einkaufen können, wenn ich nur daran gedacht hätte….
Wir legen also nach dem Kurzfrühstück gleich ab. Und siehe da - unser Ankermanöver erhält eine glatte 1. Die Kette bildet keine Haufen, die
nach vorne fallen und das Manöver ist in kurzer Zeit abgeschlossen. So soll es sein:-)
Ohne Wind - es ist noch viel zu früh, motoren wir die 7 sm in die Bucht von Leros und gehen dort vor Anker. Toll, ein funktionierendes Boot
zu haben. Gleich nach unserer Ankunft nehmen wir ein noch sehr erfrischendes Bad im Meer und duschen uns anschließend mit warmen
Wasser ab. Danach wird geplant. Wind - Wetter - Strecken?! Wir wollen uns eigentlich Zeit lassen für die Inseln des Dodekanes und
andererseits habe ich noch die Idee, den Trip auf Kreta auszuweiten. Mal schauen wie es sich alles so entwickeln wird. Im Hinterkopf habe
ich allerdings immer noch, dass ich aus familiären Gründen ggf. nochmals nach Deutschland reisen muss bzw. will.
Blick von oben auf die Bucht
Wir essen heute an Bord.
Steg und die Möglichkeit für Restaurantbesuch
ganz klares Wasser
Restaurant>
18.05.2026
Blick auf den Ort Lakki
Crispy Chickenschnitzel
Der Wind soll zulegen und so entscheiden wir uns auf Leros in die Lakki Bay zu verstecken. Man kann direkt vor der Marina
ankern und kommt mit dem Dinghy in den Ort zum Einkaufen. Wir finden der Ort hat wenig Atmosphäre. Er ist von den Italienern
für 30.000 Bewohner in den 1930er Jahren geplant worden, aber irgendwie scheinen die Griechen sich mit dem Baustil nicht identifizieren
zu wollen.
Immerhin gibt es hier einen gut ausgestatteten Schiffsausrüster, bei dem wir unter anderem Sikaflex, für viel UV Licht, kaufen.
Wir haben nämlich im Cockpit 2 Teaktablare, deren Silikonränder sich auflösen und so Feuchtigkeit ins Holz kommt….
In Lakki wurden während der griechischen Militärdiktatur (1967 - 1974) politische Dissidenten gefangen gehalten.
Wir füllen unsere Vorräte auf und beschließen am nächsten Tag wieder auf Tour zu gehen. Irgendwie entsteht gerade der Plan noch
weiter südlich - also bis Kreta - in dieser Saison zu kommen und dann wieder langsam nach oben Richtung Norden - also Samos -
zu touren.
19.05.2026
Wir landen vor dem Ort Kamari auf der Südseite der
Insel Kos. Hier wollen wir 2 Nächte bleiben, um
starken Wind abzuwettern.
Das Problem mit dem Wind ist ja nicht unbedingt
nur, dass er beim Segeln evtl. zu stark werden
könnte, sondern dass man Abends auf der Suche
nach einem Liegeplatz im Hafen oder einem
ruhigen Ankerplatz in einer Bucht, es mit anderen
schutzsuchenden Booten zu tun bekommt, die
um sichere Plätze buhlen und ggf. schon früher
dort sind.
< Fischerhafen von Kamari/Kos
Ein Militärschiff checkt einen vor Anker liegenden Frachter - vielleicht wegen Iran Sanktionen?
Der Frachter läuft unter der Flagge eines Inselstaates in der Karibik.
kurze Anleitung für Griechenlandtouristen >
20.05.2026
Wir liegen hier komfortabel auch bei starkem Wind am Anker.
Es hat Platz zum Schwojen und keine Welle. Was will man mehr?!
Bevor der Wind richtig losgeht, machen wir mit unserem Dinghy noch einen kleinen
Ausflug an Land und beleben die griechische Wirtschaft ein wenig. In dem Supermarkt
gibt es allerdings wirklich nur das Nötigste. Aber es gibt jede Menge Unterkünfte für
Touristen und Restaurants. Auch diverse Ausflugsboote nehmen hier Touristen auf. Sie
werden mit Bussen hierher gebracht.
21.05.2026
Nach 7 h Segeln und ziemlich viel Rollen wegen des achterlichen Windes, kommen wir
ziemlich geschafft in Thilos an.
Wir erwischen gerade noch den letzten freien Hafenplatz längseits im Hafen von Lividia.
Eigentlich wollten wir ankern - aber der Anker wollte partout nicht halten vor dem Ort.
Später lesen wir in Navily, dass wir nicht die Einzigen sind, deren Anker nicht hält.
Bei manchen klappts mit 60 m Kette, obwohl man dort in einer Wassertiefe von 8 m ankern kann. Schön ist es hier und es wirkt ähnlich ver-
schlafen wie unsere Lieblingsmarina Ormos Marathokampou auf Samos. Nur die Leute sind hier nicht so freundlich - finden wir. Korrekt, aber
nicht so herzlich. Morgen wollen wir uns ggf. ein Motorroller leihen und die Insel ein wenig anschauen.
Ein junger Österreicher kommt uns auf dem Boot besuchen. Immerhin haben wir ein österreichisches Boot. Er beendet demnächst seine
3jährige Weltumsegelung. Gerade ist er durch den Suezkanal gefahren. Er wusste, dass dieses Jahr soviele Segler durch den Kanal ge-
fahren sind wie noch nie. Wir fachsimpeln etwas und erfahren, dass in Slowenien einem Ehepaar der Liegeplatz gekündigt wurde, weil deren
GFK Boot 20 Jahre alt wurde und die Häfen dort - aber auch in Frankreich und
Spanien nicht mehr das Risiko haben wollen, dass sie die Boote entsorgen
müssen. Wir haben zwar davon schon gehört. aber krass finden wir es schon.
Das könnte man doch sicher auch anders
lösen.
22.05.2026
Wir leihen uns also einen Motorroller und fahren Nachmittags die Insel ab. Es gibt eigentlich allerhand
Sehenswürdigkeiten, jedoch befinden wir uns noch in der Vorsaison, so dass nicht alles offen hat.
Das Museum mit den Knochen der hier früher lebenden Zwergelefanten zum Beispiel hat geschlossen.
Das Kloster, das übrigens wirklich auch wieder fern ab von jeglicher Zivilisation ist, auch.
Aber man kann hier jede Menge Gegend, Buchten und Ausblicke haben. Es gibt auch einige alte, verlassene
Siedlungen. Die Verbindungsstraße ist oftmals gesäumt von blühendem Oleander.
Die höchste Erhebung von Thilos hat 612 m über Meer und es hatte im Jahr 2011 780 Einwohner. Es gibt
geschützte Tierarten hier: den Eleonorenfalke, den Habichtsadler und die Krähenscharbe. Die Krähe war
jedenfalls mehrfach von unserem Boot aus zu beobachten. Sie hat sich dort immer Wassertropfen aus dem
Wasserhahn am Steg geholt. Außerdem wird in Thilos kein Abfall mehr deponiert, sondern recycelt.
23.05.2026
24.05.2026
25.05.2026
Zufahrt zum Kloster >>
Kloster
offensichtlich ein ehemals von Flüchtlingen genutztes Boot
Beim Ablegen in Thilos haben
wir rabenschwarze Knoten in
den Festmacherleinen.
In den Knoten haben sich
schwarze Käfer gesammelt.
Hunderte !!!
Wir legen ab und nehmen
Kurs auf Chalki.
Den eigentlich malerischen Ort Chalki nehmen wir gar nicht richtig wahr,
denn wir sind auf Käfersuche. Es sind ganz schnelle, lichtscheue Käfer,
die sich auch tot stellen, wenn man sie nicht richtig erwischt. Jedenfalls
haben wir Panik, dass wir jetzt Kakerlaken oder eine ähnliche schlimme
Seuche an Bord haben. Längsseits gehen an eine Hafenkante ist immer
tückisch.
Man kann sich auch Ratten, Mäuse oder ähnliches an Bord holen.
Als wir Abends in der Bucht ankommen, reinigen wir das Boot gründlich.
Wir checken alle Ritzen und töten alles, was dann rausläuft. Die Heck-
leinen hängen wir ins Wasser und schütteln die nach oben laufenden Käfer
ab. Das ganze Deck schwemmen wir mehrmals mit Meerwasser.
So busy waren wir schon lange nicht mehr, nach dem Ankommen an
einem Ankerplatz.
Der Strand hier in der Bucht wird übrigens immer schmaler. Das Meer trägt hier immer mehr von dem Sand ab. Das Flach in der Seekarte
ist also viel größer als dargestellt.
Wir segeln die 28 sm nach Rhodos raumschots mit 6 - 7 kn Wind.
Vorbei am Surfer Hotspot von Rhodos.
Bei 25 kn Wind ankern wir in einer vor Schwell geschützten Bucht im Südosten - und schwemmen wieder Käfer von Bord…..
Wie es aussieht handelt es sich lt. Internet bei unseren Käfern um „Laufkäfer“.
Wir entspannen uns einigermaßen :-)
Schon Morgens um 9 Uhr machen wir uns auf den Weg in den
Südosten der Insel Karpathos. Wir finden noch eine Stelle im
Birmini, in der Käfer sitzen…. Eine Robbe können wir kurz nach dem Ablegen
beobachten.
Letztlich werden es 42 sm ohne Wind. Der kennt leider nicht die Windprognose.
Wir müssen den ganzen Weg motoren.
Abends um halb sechs Uhr kommen wir endlich in Karpathos an.
Chalki Ort der Insel Chalki
Aber sehr schön ist es hier. :-)
Und ja - am Ankerplatz windet es - nachdem der ganze Tag ohne eine einzige
Brise verlaufen ist.
26.05.2026
Wir verbringen einen Urlaubstag vor Anker. Ich aktualisiere unsere Homepage und versuche
eine Reservierung für den Hafen in Kreta zu erreichen. Außerdem finden und entsorgen wir
wiederum Käfer.
Des Weiteren bürsten wir ein Teil des Unterwasserschiffs ab. Auf dem F2 hat sich allerhand
Belag gesetzt, der wie ein grünes Frotteehandtuch erscheint. Mit der Bürste lässt sich der
Belag aber gut wegbürsten. Aber es muss halt auch gemacht sein ;-)
Bei den herkömmlichen Antifoulings schleift sich das Antifouling sozusagen immer mitsamt
dem Bewuchs ab - solange bis es verbraucht ist…. Mal schauen, wie sich das mit der Zeit
bei uns entwickeln wird.
Ich bin jedenfalls solange im Wasser, dass ich richtig kalt werde und mich eine Zeitlang in die
Sonne zum Aufwärmen setzen muss.
Abends gehen wir zu Dimitros ins Restaurant. Vom Boot aus, haben wir das Restaurant
schon ausgesucht. Wir wollen einen Fisch für 2 Personen essen. Dafür dürfen wir ans
Kühlfach und einen der Fische aussuchen. Wir entscheiden uns für einen Drachenkopffisch.
Außerdem nehmen wir wie fast immer Auberginensalat und Tsaziki als Vorspeise.
Das Essen war wirklich absolut gut. Wir erhalten noch einen Mastecha und eine Süssspeise
irgendwie Quark mit karamelisierten Tomaten als Geschenk des Hauses.
Jedenfalls alles wirklich sehr lecker.
Am Nebentisch wird arabisch gesprochen. Es sind 3 ältere Ehepaare, die hier Urlaub zu
machen scheinen. Jedenfalls europäisches Outfit aller.
Nachdem wir den Anker aufgenommen haben und wir um 9 Uhr aus der Bucht
herausfahren, kommt uns ein Segelboot (ohne Segel) im Turbogang entgegen.
Er macht noch in der Einfahrt einen Vollkreis und fährt Richtung Chalki Ort.
Wir finden, dass dies bestimmt ein „Segler“ ist, der später von seinem „tollen Segel-
urlaub“ zuhause schwärmen wird. In Wahrheit war er immer im Stress, ohne Segel
schon früh morgens unterwegs, um sich ja einen guten Platz an einem Steg oder
in einer Bucht zu sichern. ;-)
27.05.2026
Schon früh Morgens machen wir uns auf den Weg mit dem Dinghi zum Anlegesteg.
Wir wollen uns für die nächsten Tage wieder besser bevorraten, denn wahrscheinlich werden wir uns morgen bei gutem Wind Richtung Kreta
aufmachen. Allerdings machen wir wahrscheinlich einen Zwischenstopp vor einer vorgelagerten Insel, auf der es quasi nichts gibt. Und auch
in Kreta werden wir voraussichtlich in einer Bucht erst ankern….
Wir laufen also in der Sonne ziemlich bergauf Richtung Supermarkt und sind wahrscheinlich schon 20 Minuten zu Fuß unterwegs, als ein Auto
neben uns hält und fragt, ob wir ggf. mitfahren möchten. Natürlich wollen wir das!! Es ist so typisch griechisch, dass man gefragt wird, ob man
mitgenommen werden will. Zuhause würde uns das nie passieren. In Griechenland schon wirklich oft.
Der Mann fährt uns direkt bis zum Supermarkt, der zwar relativ groß ist - aber doch relativ schlecht bestückt. Egal. Wir haben wieder mehr
Gemüse und Nudeln und werden uns irgendwie versorgen können. Zurück laufen wir dann die volle Strecke durch die Sonne. Aber immerhin
geht es nicht mehr bergauf. Wir laufen bestimmt nochmals 30 Minuten.
Als wir zurück am Boot sind, gehen wir natürlich erstmal baden. Martin arbeitet mit der Bürste wieder an dem Moos unterm Rumpf und ich
bereite das Mittagessen vor.
Danach mache ich Bürokram. Letztlich planen und beraten wir uns für die nächsten Tage. Wenn alles so bleibt, werden wir nach den neuesten
Erkenntnissen hier morgen nochmals bleiben und uns einen Motorroller leihen. Damit werden wir die Insel abfahren. Nachmittags wollen wir
dann wieder hier am Boot sein und ggf. noch die restlichen Algenbeläge am Kiel abstreifen. Übermorgen sollte der Wind hinsichtlich der Rich-
tung und der Stärke einigermaßen nach Kreta passen. Diese Passage ist 50 sm lang. Das heißt wir werden früher als sonst aufstehen….
28.05.2026
Hier einige Impressionen von der Stadt Karpathos und von der Insel. Die Insel hat sehr viele schöne Sandstrände und ist bergig mit Bäumen.
29.05.2026
Wir haben uns vorgenommen, uns sehr früh Richtung Kreta aufzumachen. Ich werde schon um halb 6 Uhr wach. Also koche ich Kaffee und
Tee und wecke Martin. Um 6 Uhr ist der Anker bereits gelichtet und wir starten unter Motor. Segel können wir setzen, sobald wir aus der
Abdeckung der Insel sind. Wir fahren also fast die 50 sm unter Segeln nach Kreta auf Am Wind Kurs immer über 5 kn - 6,5 kn SOG. Wind
12 - 22 kn. Die Segel mussten wir nur einmal einstellen… So macht segeln Spass. Um halb 5 Uhr lassen wir in der Bucht Ermourpolos Beach
den Anker fallen. Hier windet es natürlich auch. Aber wir werden sicher ohne Schwell liegen.
letzter Blick ins Ankerfeld
Blick zurück in die aufgehende Sonne
hier strahlt nicht nur
die Sonne :-)
unterwegs noch früh
unsere Ankerbucht von Kreta
30.05.2026
Es windet heute noch stark und wir erholen uns von den „Strapazen“ der Überfahrt.
Und - wir putzen unser Boot im Inneren mal wieder gründlich durch. Dabei entdecke ich doch tatsächlich noch 2 lebende Käfer und 2 tote.
Außerdem behandele ich das dunkle Holz mit Möbelpolitur. Es gibt tatsächlich einen Vorher-/Nachhereffekt - vorallem weil endlich mal wieder
aufgeräumt ist :-)
Auf dem Navigationstisch kann man jetzt wieder den Tisch erkennen.
Ansonsten kommt tatsächlich um ca. 13 Uhr ein Katamaran mit US-Flagge aus dem Osten unter Motor angebraust. Er hat wirklich ein
enormes Tempo drauf.
Zwischenzeitlich habe ich eine Zusage der Marina Agios Nikolaos für 2 Nächte ab dem 01.06.2026 erhalten. Wir werden uns also morgen
in diese Richtung begeben. Voraussichtlich mit sehr wenig Wind. Überhaupt der Wind - er wird dann für die nächsten Tage kaum oder nicht
vorhanden sein. Es ist also eine günstige Zeit für uns, in der Marina dann die Wäsche zu waschen und die Trinkwasservorräte aufzustocken.
Danach werden wir wieder vor Anker gehen und von dort aus mit dem Dinghi an Land fahren. Die Insel wollen wir schon nochmals mit einem
Fahrzeug erkunden. Vor gefühlt 100 Jahren waren wir hier schon einmal mit meinem damaligen Fiat UNO. Inselhopping in Griechenland.
<< nein - es war nicht gegenan, sondern die Windrichtung hätte für Am Wind Kurs gepasst - und trotzdem kam er unter Motor!!!
31.05.2026
Auf gehts!
Wir starten westwärts an Kretas
Nordküste entlang.
Wir setzen gleich mal die Segel und
müssen aber kreuzen.
Bald wird der Wind immer weniger
und unsere Strecke ist lang (insg.
30 sm). Wir müssen also motoren.
Wir motoren an einem Schiffswrack vorbei, dessen Kapitän
wohl eine Untiefe übersehen hat…
Im Jahr 2025 ist die Kostas gesunken. Sieht schon krass
aus. Also immer Augen schön offen halten und in die digitalen
Karten hineinzoomen, damit man die Untiefen auch entdeckt!!
Um halb sechs Abends kommen wir vor dem Ort
Schisma an. Da wir nur die eine Nacht bleiben
werden, vertagen wir den Besuch auf die Zeit nach
unserem Aufenthalt in der Marina Agios Nikolaos.
Das Boot liegt hier jedenfalls sehr gut geschützt, so
dass wir dann guten Gewissens einen Tagesausflug
mit einem Leihfahrzeug unternehmen können.